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XVIII. Internationales Juristenfußballturnier Frankfurt (Oder)/ Slubice

BildWie in den vergangenen Jahren nahmen Sportfreunde des SV Justiz e.V. und einige Gastspieler als Team Staatsanwaltschaft Cottbus / Landgericht Cottbus an dem zur schönen Tradition gewordenen deutsch-polnischen Turnier teil, welches 2018 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) organisiert und in einer Schulsporthalle in Frankfurt (Oder) ausgetragen wurde. Die Verlegung des Turniers in eine Halle erlaubte es uns, in kleiner Gruppe anzureisen. Es beteiligten sich dankenswerter Weise die Sportfreunde Stephan Weise, Ronald Mischok, Marcus Schröder, Tilo Hannig und - wie traditionell in jedem Jahr -   Steffen Marx vom Amtsgericht Senftenberg. Nach einer sehr kurzfristigen Absage - quasi über Nacht - von Thomas konnte Sportfreund Schröder als Gastspieler Maikel Krüger und den Torwart Joseph Tews gewinnen. Die in der WhatsApp-Gruppe des Vereins geführten organisatorischen Absprachen nahmen zur Absicherung der Teilnahme an dem Turnier nicht unerhebliche Ausmaße an und führten zu zum Teil sarkastischen Kommentaren einiger nicht beteiligter Sportfreunde, etwa mit dem Tenor, ob „ein Länderspiel bevorstehe“ oder Bedarf an einem DFB-Seminar „Wie organisiere ich ein Auswärtsspiel?“ bestehe.

An dem Turnier nahmen insgesamt 7 Mannschaften teil, die zunächst in zwei Staffeln spielten. Neben den üblichen polnischen Juristen-Teams, d.h. den Rechtsberatern Zielona Gora, der Bezirksstaatsanwaltschaft Gorzow, den Rechtsberatern Szczecin und dem Bezirksgericht Gorzow nahmen aus Deutschland die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), das Amts- und Landgericht Frankfurt (Oder) und unsere Mannschaft teil.

Wir wurden der Viererstaffel zugelost und spielten zunächst erfolgreich gegen die Staatsanwaltschaft Frankfurt 2:0, beide Treffer von Maikel, und ebenfalls 2:0 gegen die Staatsanwaltschaft Zielona Gora, Treffer von Maikel und Stephan. Die Mannschaft machte, auch durch Maikel und dem Gasttorwart Joseph Tews, die eine echte Verstärkung darstellten, auch für die Zuschauer und anderen Mannschaften, einen recht kompakten Eindruck, der sich im weiteren Verlauf des Turniers leider relativieren sollte. Im 3. Spiel gegen die sehr starken Staatsanwälte Gorzow erreichten wir nach einem Treffer von Maikel und einem durch Marcus mit dem Schlusspfiff erzielten Ausgleichstreffer ein 2:2 Unentschieden.

Das reichte zum Einzug in das Halbfinale als Gruppenerster. Es war im Verlauf des Turniers bereits ersichtlich geworden, dass die polnischen Mannschaften der anderen Staffel über eine hohe spielerische Qualität verfügen. Das zeigte sich dann auch im Halbfinale gegen die Rechtsberater Szczecin, welches nach zwei schnellen Gegentoren 0:2 verloren ging.

Im Spiel um Platz 3, wiederum gegen die Staatsanwälte Gorzow, nahm das Unglück seinen Lauf. Unser Torwart verlor im Spiel davor eine Sohle. Leider trägt er die Größe 48. Ersatz war in der Halle nicht auffindbar. Marcus musste ihn daher im Tor ersetzen. Nach einem „Allerweltsfoul“ schickte der junge Schiedsrichter, der erst in der Vorwoche seinen Schiri-Schein erlangt hatte, Maikel bald nach Spielbeginn unberechtigt zwei Minuten vom Feld. Leider konnte sich Maikel nicht beherrschen und „flüsterte“ dem Schiri beim Abgehen seine Meinung über die Entscheidung zu. Der Schiri behauptete, er sei als „Flachpfeife“ (was nach unserer Ansicht durchaus dem Wahrheitsbeweis zugänglich gewesen wäre) bezeichnet worden. Das hatte naturgemäß die rote Karte zur Folge. Proteste unsererseits wegen der Überzogenheit des Platzverweises blieben ungehört. Das Mannschaftsgefüge zerfiel nunmehr völlig, was durch die polnischen Sportkameraden gnadenlos ausgenutzt wurde. Das Spiel endete schließlich in einem bitteren 0:8. Turniersieger wurde das Bezirksgericht Gorzow.

Wir ließen es uns trotz der beiden Niederlagen gemeinsam am liebevoll hergerichteten Buffet schmecken und traten sodann die Heimreise an. Das nächste Turnier findet 2019 auf der polnischen Seite in Slubice – hoffentlich wieder mit einem Team von uns – statt.

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