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41. Turnier der westdeutschen Verwaltungsgerichte

10.11.2018 in Düsseldorf

Auf ging es in die Stadt, in der wir überraschend vor 18 Jahren unseren ersten Turniersieg eingefahren hatten. Bevor es losging, mussten wir wieder händeringend nach einem Spielern suchen, nachdem Ekki kurzfristig abgesagt hatte. Nach einigen Absagen gelang es Gunnar seinen künftigen Schwager Markus für eine Teilnahme zu begeistern, der auch aus seinem Wohnort Dortmund anreiste. Frank nahm einige Anstrengungen auf sich, am Freitagabend reiste er von einer Tagung aus Hamburg an. Unser Freund Matthes gesellte sich aus Köln dazu und im Auto reisten Ronny, Gunnar, Oliver und Olaf an. Es wurde mit 5 Feldspielern gespielt, so dass wir wenigstens einen Wechselspieler hatten, denn die Zeit, in der Olaf gegen den Ball treten konnte ist vorbei. Trotzdem hielt er sich bereit.

Den Freitagabend verbrachten wir nach einem kurzen Rundgang über die KÖ im Brauhaus Schumacher. Nach einem flotten Spruch von Ronny, der Kölsch bestellen wollte, waren wir bei dem Kellner unten durch. Ab und an bekamen wir noch ein Alt, einen schönen Absacker in einer anderen Bar nahmen wir trotzdem noch ein.

Nachdem am Samstagvormittag alle vollständig in der Halle versammelt waren, ging es in das Turnier. Gleich das erste Spiel bestimmte für uns, wo es an diesem Tag lang geht. Der erste Angriff des Teams aus Aachen wurde über die linke Seite geführt. Aus irgendeiner Erwägung heraus verließ Gunnar sein Tor, kam nicht an den Ball und so konnte der Gegner einschieben. Obwohl wir noch über 8 Minuten Zeit hatten gelang uns kein Treffer. Die Aachener spielten sicher und ließen sich nicht aus ihrer guten Abwehrposition herauslocken. Nun standen wir schon unter Zugzwang. Danach spielten wir gegen Köln. Diese Mannschaft liegt uns und das bestätigte auch das Spiel. Zuvor stellten wir etwas um und Pfeffi kam aus dem Mittelfeld, was ihm deutlich besser lag. Nachdem der gegnerische Torwart dem Ball bei einem Abschlag zu Pfeffi rollte, netzte er zur Führung ein. Danach erhöhte er mit einem sehenswerten Drehschuss auf 2:0, kurze Zeit später lag ihm sogar der dritte Treffer auf dem Fuß.

Das nächste Vorrundenspiel ist schon traditionell. Wir trafen auf Gelsenkirchen, die wie gewohnt mit einer großen Anhängerschar angereist waren. Dieses Spiel endete gerecht torlos.

Erstaunlicherweise hatten es die Berliner geschafft, für dieses Turnier zwei Mannschaften aufzustellen. In unserer Staffel trafen wir auf das zweite Team, besetzt mit alten Haudegen, die zuvor gezeigt haben, was sie noch drauf haben, denn sie gewannen gegen unseren ersten Spielpartner Aachen mit 6:0. Nachdem Pfeffi die Führung erzielt hatte, versuchten wir einigermaßen ruhig und souverän weiter zu spielen und die Berliner vom Tor weg zu halten. Das ging auch sehr gut auf und wir hatten noch Chancen zu weiteren Treffern. Trotzdem fiel plötzlich der Ausgleich. Mit einer starken Energieleistung gelang Pfeffi kurz vor dem Schlusspfiff trotzdem noch der Siegtreffer.

Vor dem letzten Spiel in der Vorrunde belegten wir damit Platz zwei in dieser Gruppe und konnten uns nur noch selber schlagen. Im letzten Spiel stand uns die Mannschaft aus Düsseldorf gegenüber und uns reichte bereits ein Unentschieden, um in das Halbfinale einzuziehen. Das erschien uns machbar. Dann kam bereits ganz zeitig der Genickbruch. Nachdem Gunnar den Ball aufgenommen hatte, rollte er ihm den Gegenspieler in die Füße, der dankend zur Führung einschob. Wieder hatten wir noch fast das gesamte Spiel Zeit, wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Wir bekamen sage und schreibe sieben Freistöße zugesprochen, davon zwei wegen der Rückpassregel im Strafraum. Außer dass die Ausführungen dieser Freistöße viel Zeit kosteten, brachten sie nichts ein. Diese Niederlage versagte uns eine gute Platzierung und die Teilnahme am Halbfinale. Letztendlich rutschten wir sogar noch auf den vierten Platz in der Gruppe ab und spielten nur noch um Platz sieben in der Gesamtabrechnung. Hier trafen wir auf die Mannschaft aus Kassel, die erstmals am Turnier teilnahm. Auch hier kamen wir über ein Remis nicht hinaus. Oliver erzielte den Ausgleich und hatte auch noch in der letzten Minute eine sehr gute Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. Die Endplatzierung wurde durch Siebenmeterschießen ermittelt. Unseren drei Schützen Matthes, Ronny und Markus gelang kein Treffer, dem Gegner erging es nicht anders, denn hier zeigte sich Gunnar in guter Form. In der Verlängerung des Strafstoßschießens brachte dann Pfeffi die Entscheidung und damit ging Platz sieben an uns.

Das toll organisierte Turnier endete mit der Abendveranstaltung im „Hirschchen“. Bei gutem Essen, Karnevalsmusik und einigen Obstlern (bis dieser aller waren) feierten wir noch bis Mitternacht.

Schon danach begannen die Planungen für das Jahr 2019, denn das Turnier findet dann in Cottbus Stadt.

 

  

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