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Elf Jahre Anlauf

Am 16.01.2010 hatten wir es endlich einmal vollbracht, dass Finale des Sparkassencups zu erreichen. Wie war das auf einmal zu schaffen? Nachdem wir im Jahr 2008 begonnen hatten, fast nur unseren jüngster Kader auflaufen zu lassen, brachte dies nun einen Erfolg. Unsere diesjährige Truppe bildete sich aus:

Dustin Lindner im Tor; Thomas Stoffregen, Markus Schröder, Jochen Knauer, Maik Rockahr, Jörg Handrick, Olaf Jurtz und als Gast Tim Richter.

Bei der Gruppenauslosung stellte sich nur die Frage, welcher Favorit wird uns zugelost?  Diesmal war es die Sparkasse und gegen die traten wir auch gleich im ersten Spiel an. Nach dem Rückstand konnte Schröder ausgleichen und wir bekamen auch weitere Chancen, die nicht genutzte werden konnten. War schon das erste Tor der Sparkasse  fast ein Geschenk von uns, so traf dies auf den zweiten Treffer noch mehr zu. Auch danach bot sich noch die Möglichkeit zum Ausgleich, der blieb uns aber versagt. Dafür revanchierten wir uns in ungekannter Art bei den anderen beiden Mannschaften der Vorrundengruppe. Zunächst fertigten wir das Technische Finanzamt Cottbus mit 7:0 durch Tore von Handrick (4); Knauer (2) und Schröder (1) ab, dann schlugen wir im maßgeblichen Spiel um den Einzug ins Halbfinale das Team des Landkreises Spree-Neisse mit 9:1!. Das war das Spiel mit den meisten Toren und des höchstens Sieges des Turniers, den Handrick (4); Knauer (2); Schröder (2) und Jurtz (1) sicherstellten. Mit den 17 Toren der Vorrunde waren wir das gefährlichste Team und trafen nun im Halbfinale auf den Seriensieger Polizei. Eigentlich eine fast nicht lösbare Aufgabe. Und so lief auch der Auftakt, schnell lagen wir mit 0:1 zurück. Unter dem Jubel der Zuschauer drehten wir die Partie durch eine auffällige Leistung von Tim Richter der zwei Tore erzielte und auch maßgeblich dazu beitrug, dass der Torwart der Polizei noch ein Eigentor fabrizierte. Nach dem wir den Ausgleich zum 2:2 einfingen, wurde es immer spannender. Dustin hatte alle Hände voll zu tun und leistete sich keinen Schnitzer. Nachdem wir dann sogar auf 4:2 durch ein weiteres Tor von Handrick davon gezogen waren, mussten wir nur noch die Zeit herunterspielen. Das brachte zwar noch den Anschlusstreffer, mehr aber nicht. Damit hatten wir zum Ärger der siegessicheren Polizeitruppe das Dauerfinale Polizei gegen die Sparkasse vereitelt.

Durch das knappe Resultat in der Vorrunde motiviert, hofften wir auch auf ein ausgeglichenes Finalspiel. Und es klappte. Der bis dahin ohne Torerfolg spielende Maik Rockahr schoss uns mit einem sehenswerten Treffer in Führung. Den konnte der Gegner prompt etwas entgegensetzten, sie ließen so lange den Ball laufen, bis einer  frei stand und den Ball im Netz versenkte. Bald danach hatten sie sogar mit einem weiteren Treffer das Spiel gedreht. In Folge hatten wir drei gute Chancen den Ausgleich zu erzielen ( Handrick ), aber es klappte nicht. Schließlich mussten wir uns mit dem 1:3 geschlagen geben und haben dennoch ein gutes Turnier gespielt. Jörg Handrick wurde als erfolgreichester Torschütze und Tim Richter als bester Spieler des Turniers geehrt. Gäbe es nicht den Brauch, den besten Torhüter dem Turnierletzten zuzusprechen, wäre wohl Dustin auch noch geehrt worden.

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