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Altersweisheit

Pokal2013Zehn Jahre nach dem letzten Turnier kehrten wir nach Arnsberg zurück. Drei Spieler von damals standen auch diesmal wieder im Kader. Das kann Konstanz bedeuten, oder aber auch einfach den Alterungsprozess verdeutlichen. So kamen wir auf den Altersdurchschnitt von 43 Jahren.

Das Team: Gunnar Michler ersetzte Jens im Tor, Oliver Kunze, Frank Rakowski, Ruprecht Pfeffer, Ronny Krein, Olaf Jurtz und zu unserer Freude auch für zwei Spiele Dirk Brand.

Der Freitagabend verlief traditionsgemäß bei einem schönen Essen im "Ratskeller" und noch ein paar Bierchen im Hotel.

Dann ging es am Samstag los. Da mit fünf Feldspielern gespielt wurde, hatten wir zunächst keinen Wechselspieler. Im ersten Spiel trafen wir auf die verjüngte Mannschaft VG Köln 2. Es wurde ein Knallerspiel. Wir kamen nicht so richtig in die Partie und lagen noch 2:40 min. vor Spielende 0:2 zurück. Dann erhöhten wir das Tempo und spielten auch aggressiver. Pfeffi gelang der Anschlusstreffer. Doch der Gegner traf auch noch einmal. Wir lagen wieder zwei Tore zurück. Doch durch Tore von Olli, dabei ein Kopfball in der Schlusssekunde, gelang der umjubelte Ausgleich.

Es folgte die Partie gegen das OVG NRW. Eigentlich immer ein Truppe mit älteren Spielern, die diesmal aber mit einem 17jährigen (!) aufgerüstet worden ist. Der wirbelte auch auf dem Feld, es fehlte aber zuweilen die Effektivität. Auch hier gelang durch den Ausgleichstreffer von Pfeffi ein 1:1 Unentschieden.

Um sicher in das Halbfinale einziehen zu können musste nun ein Sieg gegen Arnsberg folgen. Wir stellten sofort die Spieler zu und ließen dadurch kein gezieltes Anspiel zu. So konnte Olaf den Torhüter verunsichern und erzielte die Führung. Es folgte aber der Ausgleich, nachdem wir weitere sehr gute Chancen ausgelassen hatten. Es folgte eine schwere Verletzung (Armbruch) des gegnerischen Torhüters, die er sich bei der Abwehr eines scharfen Schusses von Pfeffi zugezogen hatte. Mit einem Feldspieler im Tor spielte Arnsberg weiter. Sie erlitten einen weiteren Rückschlag, nachdem einer ihren jungen Wilden Olli von hinten umgrätschte und 2 Minuten vom Platz musste. Doch diese Unterzahl nutzten wir nicht zu einem weiteren Tor. Aber wieder war es Olli, der mit einem Schuss fast von der Mittellinie, den Siegtreffer erzielte.

Das anschließende Gruppenspiel um Platz 1 nochmals gegen das OVG NRW war für uns eigentlich ohne Bedeutung. Sehr zeitig konnte Frank die Führung erzielen. Doch das OVG drehte das Spiel und gewann 2:1. Und das war noch nicht das letzte Kapitel der Spiele gegeneinander.

So trafen wir im Halbfinale auf die starke Truppe aus Münster. Auch hier erzielte Frank die Führung und wir dominierten danach das Match, ohne aber das beruhigende zweite Tor zu machen. Doch plötzlich wollte Gunnar die Sache noch mal spannend machen und spielte dem Gegner den Ball zu. Der ließ sich nicht betteln und glich aus. Es folgte das 9m-Schiessen. Nachdem Ronny getroffen hatte machte Gunnar seinen Fehler wieder gut und hielt gegen einen hier nicht zu nennenden - aus Potsdam ausgeliehenen - Spieler. Danach verwandelten Pfeffi und Dirk sicher. Das bedeutete völlig überraschend den Finaleinzug. Und hier wartete wieder die Mannschaft des OVG NRW. Also traten wir zum dritten Mal an diesem Tag gegen sie an. Wir erwarteten nach der langen Mannschaftsbesprechung des Gegners eine besondere Taktik. Doch es kam nicht so. Wir hatten die Partie gut im Griff, auch weil Olli immer wieder die Bälle hielt und gut von hinten herausspielte. Trotzdem gerieten wir in Rückstand. Ihren 17jährigen Heißsporn meldete Ronny sehr gut ab. Dann setzte Ronny auch noch einen drauf, ging rechts durch und schoss ins lange Eck ein. Sekunden danach machte Pfeffi noch eine Bude und schoss den Führungstreffer. Wir spielten ruhig weiter und der Gegner wurde immer nervöser. Sie hatten keine richtig gute Chance und es kamen nur Fernschüsse in Richtung Tor. Wir ließen nichts mehr anbrennen und vergoldeten mit einer konstanten Turnierleistung den Sieg, den siebenten nach dem Jahr 2000! Das wurde ausgiebig trotz des Siegs von Bayern in Dortmund gefeiert.

Hervorzuheben ist die Tatsache, dass uns diesmal vier Frauen begleiteten und diese einen sehr guten Support hinlegten.


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