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32. Fußballturnier der westdeutschen Verwaltungsgerichte

Köln, 21.11.2009

Koeln02Das Turnier im Westen unserer Republik läuft nicht Gefahr „auszusterben“. Immer wieder finden sich engagierte Organisatoren, so diesmal Steffi + Team aus Köln. Eine gute Vorbereitung und ein blitzsauberer Ablauf sorgten für gute Laune, insbesondere beim Genuss der selbstgebackenen Kuchen. Zwar hatten wir einige Bedenken in dieser Halle mit fünf Feldspielern zu agieren, aber es ging noch so, auch wenn man hinnehmen musste, dass sehr wenig Tore fielen.

Doch zuvor ein wenig zum Wochenende.

Nachdem noch Anfang des Jahres die Gefahr bestand mit einer Anzahl von Spielern anzureisen, die für zwei Turniere gereicht hätten, konnten wir wenigstens noch einen Wechselspieler aufbieten. Unser Team: Jens Götzl, Matthes Wolf, Ekki Mast, Kai Kirschke, Ronny Krein, Steffen Thor und Olaf Jurtz. In aller Ruhe reisten wir am Freitagmittag von Schönefeld nach Köln und begaben uns gleich zu unserem Quartier und waren baff.

Read MoreWir erwarteten eine Monteurwohnung, bekamen aber zwei Betten zu wenig. Nach dem Ausräumen des Zimmers schafften wir für die Vermieterin wenigstens noch Platz für das Aufstellen von zwei Liegen. Na ja, das Ambiente war insgesamt so, dass dies hier noch die bisherige Nummer eins der Unterkunftshitliste (Deutsches Haus in Minden) übertroffen hatte.

Aber nachdem das geschafft war ging es nach Düsseldorf, um dort den FC Energie zu unterstützen. Ca. 2 km vor dem Stadion wurde die Straßenbahn in einen Unfall verwickelt, es ging nichts mehr, weshalb uns die Stärkung mit einer Pilsette recht kam. Zu der Zeit war Matthes schon entflohen, hing bei Kumpels ab, was soweit ging, das er auf dem Rückweg das Ziel leicht verfehlte. Er landete in Mönchengladbach. Das Spiel riss keinen vom Hocker, zum Schluss mussten wir noch erleben wie die Frau Schiedsrichterin uns ein Tor klaute. Auf dem Rückweg gab es noch den von Ronny lang erwünschten Besuch bei Gaffel’s am Kölner Hbf.

Der nächste Morgen hatte es zunächst in sich, musste doch der  Klobesuch, das Zähneputzen und Duschen von sechs Männern in einem kleinen Bad organisiert werden. Mit Männern geht so etwas!!

Sehr zeitig waren wir am Spielort und erwärmten uns. Die Gruppenauslosung kam uns entgegen, glaubten wir doch, allen Mitbewerbern aus dem Weg gegangen zu sein. Im ersten Spiel trafen wir auf Düsseldorf und gewannen 1:0 durch ein Tor von Kai. Dann ging es gegen Gelsenkirchen, die zwei Mannschaften stellten. Unserer Gruppe war das Team Gelsenkirchen I zugelost. Die Bezeichnung war nur eine Täuschung. Die Truppe hatte nichts zu bestellen und verlor mit 2:0, die Tore erzielten Ronny nach einem seiner bekannten Sololäufe über die Außenbahn und Steffen nach schöner Kombination über Olaf und Ronny.

Der dritte Gegner war Potsdam. Nun musste sich Ekki entscheiden, für welches Team er aufläuft, spielte er doch im gesamten Turnier für Potsdam und für uns. Er traf eigentlich die richtige Entscheidung und fand sich beim Verlierer wieder. Völlig überraschend verloren wir mit 0:2, auch deshalb, weil Potsdam unseren Ekki stark ersetzt hatte ( Justus Stech aus Münster).

Also kam es auf das letzte Vorrundenspiel an, es reichte schon ein Unentschieden für den Halbfinaleinzug. Doch wir wollten mehr, um Gruppenerster zu werden. Im Rückblick eine richtige Entscheidung. Die Truppe des VG Aachen bekam recht schnell ein Tor, das Ronny erzielte, nachdem Steffen einen Eckball von Olaf  zum völlig freistehenden Schützen passieren lies. Danach grätschte Olaf in ein schönes Zuspiel von Steffen und machte den Endstand perfekt. Mit dem Sieg gingen wir Gelsenkirchen II aus dem Weg und trafen auf Münster. Wer ebnete den weg ins Finale? Wieder Ronny. Diesmal konnte er ein Geschenk der Münsteraner annehmen, die direkt eine Gasse zum Tor öffneten, die Ronny dankend nutzte.

Nach allen Platzierungsspielen, stieg dann das Finale. Diesmal konnten wir nicht auf die Unterstützung der treuen weiblichen Fans aus Gelsenkirchen vertrauen. Michaela, Manuela, Daniela, Dörte und viele andere Mädels machten lautstark Stimmung für ihre Jungs. Und das war völlig berechtigt. Wir fingen uns ein Tor nach einer Ecke, als ein Gegenspieler zwischen Jens und Matthes an den Ball kam. Natürlich mussten wir offener spielen und der Gegner stellte mindestens drei Spieler vor dem eigenen Tor auf, das  unser alter Spezi Torsten Herbert hütete. Wir bekamen im Spiel nicht eine richtig zwingende Chance und kassierten noch einen Konter zum 0:2. Damit war unsere Siegesserie der letzten Jahre gerissen und der Pott ging in den Pott (wie die Sieger ihre Presse informierten). Gelsenkirchen dominierte das Turnier und gewann völlig verdient, zumal sie kein einziges Tor schlucken mussten. Herzlichen Glückwunsch!!!

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