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Schöne Stadt, schlechtes Pflaster

Münster am 10.11.2012

Muenster01 Muenster05 Muenster06

Nach 2001 und 2006 weilten wir nun zum dritten Mal in Münster, um am Turnier der westdeutschen Verwaltungsgerichte teilzunehmen. Diesmal wollten wir auch etwas Kultur erhaschen, weshalb eine Vorhut bereits am Donnerstag vor Ort war. Eine interessante Stadtführung, Mittagessen im „Stuhlmacher“ und die anschließende Teilnahme am unorthodoxen Fahrradverkehr sowie das traditionelle Treffen am Freitagabend ließen den Tag wie im Flug vergehen. Zwischenzeitlich sammelte sich auch unsere Mannschaft im Hostel „Nordstern“, das sich durch täglich warme Küche – vorzugsweise Hähnchen - bis 2:30 Uhr auszeichnet.


Das Team: Jens Götzl; Olaf Jurtz; Ronny Krein; Oliver Kunze; Ekki Mast; Ruprecht Pfeffer; Frank Rakowski und Sascha Urban.

Und dann war es auch noch so, dass inspiriert von unserem Sieg im vergangenen Jahr und des Einsatzes derselben Spieler das Ziel ausgegeben worden ist, wieder im Finale zu stehen. Der Leser ahnt schont, dass es anders kam und was mit dem schlechten Pflaster gemeint ist.
Die Gruppenauslosung hörte sich noch gut an, denn man verband mit den Mannschaften auch die üblichen Gesichter. Doch manche Mannschaften haben sich deutlich verändert, insbesondere auch verjüngt. Unser Prinzip, auch auf externe Mitspieler zu setzen, hatte sich mittlerweile überall durchgesetzt. Es kam uns auch nicht entgegen mit fünf Feldspielern zu agieren.

Die Vorrunde:

Verwaltungsgericht Cottbus – Verwaltungsgericht Minden

Sonst haben wir schon Auftaktpartien verloren, diesmal wurde es ein torloses Unentschieden, wobei mehrere Chancen durch den sehr guten Torhüter des Gegners oder durch Ungenauigkeit vergeben worden sind. Allein Pfeffi hätte den Sieg sicherstellen können.

Verwaltungsgericht Cottbus – Verwaltungsgericht Münster

Da kam so eine junge Mannschaft. Wir spielten ohne Geduld und verloren 0:1, da sich Olaf einen Abspielfehler leistete, der sofort bestraft wurde.

Verwaltungsgericht Cottbus – Verwaltungsgericht Düsseldorf

Nun mussten schon die verbliebenen Partien siegreich gestaltet werden, um noch eine Chance auf das Halbfinale zu haben. Die Truppe sah schlagbar aus, es wurde aber wieder nichts. Hier nahm das Unheil seinen Lauf. Die Führung des Gegners resultierte aus einem Abpraller, der nächste Treffer ging ins kurze Eck, das dritte Tor war dann die Krönung. Da sich Olaf und Jens nicht einig waren, köpfte ein 1,65 cm großes weibliches Kopfballungeheuer zum Endstand von 2:3 ein. Unsere Tore erzielten Oliver und Pfeffi.

Verwaltungsgericht Cottbus – Verwaltungsgericht Köln II

Wieder ging es aber nur 0:0 aus, weil Olaf seinen rabenschwarzen Tag fortsetzte. Nachdem er sich zweimal durch Pressschläge den Ball erkämpft hatte, stand er ca. 5m vor dem leeren Tor. Es war wohl zu leer, der Ball ging links vorbei.

Ende, aus Micky Maus.


Zum Trost durften wir nun zum Platzierungsspiel um Platz 7 gegen unsere Freunde aus Gelsenkirchen antreten. Nun sollte ein vernünftiger Abschluss her. Wenigstens war es ein attraktives Spiel, in dem es hin und her ging. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Wir liefen immer einem Rückstand hinterher. Nach dem ersten Gegentreffer erzielte Sascha nach feinem Doppelpass mit Pfeffi den Ausgleich. Nach dem erneuten Rückstand zündete Ronny eine seiner berühmten Raketen die zum 2:2 einschlug und 35 Sekunden vor Schluss rette uns Pfeffi mit seinem Ausgleichstor ins 9m-Schießen. Aber bis dahin hätte allein Sascha das Spiel entscheiden können. Nun sollten es drei Spieler richten. Olaf wollte seinen schlechten Eindruck revidieren und trat zur Verwunderung aller zum ersten Schuss an und traf wieder nicht. Zwar konnte noch Pfeffi verwandeln, aber das half nichts, da die Jungs aus GE treffsicher waren.

Am Ende wurde es dann der achte Platz, schlechter waren wir zuletzt 1998. Zuvor erreichten wir in Münster einen dritten und einen fünften Platz. Auch die Abendveranstaltung konnte nicht alle Wunden heilen, denn davon gab es genug. Zurück blieb Frank’s Hämatom am Bauch. Wer bleibt schon am Blitzableiter hängen? Und der trübe Tag war auch für Olaf noch nicht beendet: der Kellner goss ein Glas Bier über ihn aus.

weitere Bilder zum Turnier sind hier zu finden...

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