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Eine neue Erfahrung für uns!

Gestärkt durch einige Erfolge waren wir natürlich auch gewillt, unsere Spielkraft ständig zu beweisen. Der Zufall verhalf zu einer Einladung des bekannten Clubs Türkiyemspor Berlin. Während einer Gerichtsverhandlung gegen einen türkischen Staatsangehörigen konnte Olaf Jurtz mit dem Dolmetscher des Angeklagten in Kontakt treten. Dieser Dolmetscher, Herr Büyükcaglar, gehört dem türkischen Verein in Berlin an. Dieser Kontakt wurde sofort ausgebaut und so lud uns die Geschäftsführung des BFC Türkiyemspor zum 11.09.1993 nach Berlin ein.

Jedoch stellte sich im Vorfeld heraus, dass einige Spieler aufgrund von Abwesenheit und Krankheit nicht in der Lage waren, dort anzutreten. So haben wir uns Gastspieler, zum Teil von der Polizei, engagiert, um dort ein nicht all zu schlechtes Bild abzugeben. Freundlicherweise stellte uns der Polizeipräsident auch den Bus kostenlos zur Verfügung.

Die Aufstellung:
Jens Götzl, Frank Rähse, Martin Mache, Peter Drews (der sich endlich zu diesem Spiel auch Fussballschuhe kaufte), Eckehard Hölscher, Dieter Hansmann, Olaf Jurtz.

Als Gäste:
Uwe Skalske, Jens Hentschel, Frank-Peter Stange, Holger Lautner und Bernd Feichtinger

In Berlin angekommen, wurden wir zunächst völlig überrascht. Spielort war ein Kunstrasenplatz in Kreuzberg. Damit hatte natürlich niemand gerechnet. Andererseits wurde der Gegner durch uns überrascht, denn man rechnete mit einem wesentlich höheren Durchschnittsalter.
Während wir bei herrlichsten Sonnenschein ankamen und uns vorher noch durch einen Kaffee in einem Straßenkaffee stärkten, setzte kurz vor Spielbeginn Regen ein.Das bringt auf einem Kunstrasenplatz doch einige Widrigkeiten mit sich. Trotzdem gelang es uns sofort das Spiel zu bestimmen. Zwar war der Gegner technisch überlegen, jedoch konnten wir das durch Lauf- und Einsatzstärke ausgleichen. Noch in der ersten Halbzeit gelang es uns auf 3:0 davonzuziehen. Gerade Büyükcaglar war es vorbehalten, durch einen Kopfball kurz vor der Halbzeit auf 1:3 zu verkürzen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts mehr. Das 4:1 und 5:1 war nur noch Formsache gewesen. Nur leider war der Schiedsrichter nichtso mit uns zufrieden. Nach einer Mecker- und Schauspielereinlage von Martin Mache zeigte er diesem die Rote Karte ca. 15min vor Spielende.

Das Spiel wurde von türkische Seite hervorragend organisiert. Mit einem Kasten Bier, alkoholfreien Getränken und Obst in der Kabine begann es und endete bei einem herrlichen Abendessen über mehrere Stunden in einem orginal türkischen Restaurant in der City von Berlin.Wir traten zufrieden und einige Kilo schwerer dann am frühen Morgen die Heimreise nach Cottbus an.

Dieser Vergleich wird uns wohl ewig in Erinnerung bleiben und wir hoffen ähnliches in Cottbus organisieren zu können.

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