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Justiz Cottbus gegen Türkiyemspor Berlin

Im September 1993 war die Justizmannschaft auf Einladung des Seniorenteams von Türkiyemspor Berlin dort zu Gast. Obwohl wir gleich die Zusage zu einem Rückspiel gaben, hatte sich dies durch verschiedene Umstände in die Länge gezogen und obwohl der 27.05.1995 seit langem fest vereinbart war, hatten unsere Gäste Probleme, eine vollständige Mannschaft nach Cottbus zu bekommen.  
Türkiyemspor Berlin hatte die Chance, durch Relegationsspiele in die Verbandsliga aufzusteigen und musste deshalb die Kräfte einteilen. Trotzdem kam es 27.05.1995 im Stadium an der Schlachthofstraße zum Rückspiel. Vorsichtshalber wurde ein größerer Spielerstamm eingeladen, darunter auch solche, die schon 1993 in Berlin dabei waren, jedoch nicht bei der Justiz beschäftigt sind. Erfreulicherweise kamen auch alle, die zugesagt hatten. Auch die äußeren Verhältnisse glichen sich.
Wie 1993 begann es pünktlich zum Anpfiff zu regnen und es hielt das ganze Spiel an. Unsere Gäste gingen in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung und kurz vor der Halbzeit konnte Holger Lautner den Anschlusstreffer erzielen. Überhaupt brachte er viel Bewegung ins Spiel. Es machte sich deutlich bemerkbar, dass unsere Gäste mit jüngeren Spielern angereist waren und sie konditionell zumindestens gleich stark waren.
Nach dem Wechsel bestimmte jedoch unser Team zunehmend das Spiel und folgerichtig kam es zum Ausgleich durch Jens Hentschel. Danach bewegte sich vieles in Richtung Türkiyemspor-Tor, jedoch waren die Konter ständig gefährlich. Bei einem solcher Konter pfiff der ansonsten sehr gut agierende Schiedsrichter Hand-Elfmeter, der aus unserer Sicht jedoch unberechtigt war. Diesen konnte Jens Götzl in überzeugender Manier aber parieren. Kurze Zeit später stand Georg Kapplinghaus richtig und erzielte das 3:2. Wiederum ein Elfmeter führte zum Ausgleich für die Gäste, den unser Freund Abdullah erzielte. Auch diesen hätte Jens fast gemeistert, ging jedoch knapp über seinem Kopf ins Tor.
Sofort vom anstoss weg, belagerten wir das Tor der Gäste und durch einen Kopfball im anschluss an eine Ecke erzielte wiederum Georg Kapplinghaus das 4:3. Dies bedeutete auch gleichzeitig den Endstand.
Im Anschluss an dieses Spiel begaben sich Spieler beider Mannschaften und deren Angehörige in dei Gaststätte "Goldener Stern" in Cottbus und ließen den Tag bei Essen und Trinken ausklingen.Das schöne Wetter am folgenden Tag wurde dazu genutzt, eine Kahnfahrt im Spreewald zu unternehmen. Zum Schluss wurde ein weiteres Spiel in Berlin fest vereinbart.

Mannschaftsaufstellung Justiz:

StA Cottbus: Götzl, Meyritz, Jurtz, Drews, Mache; AG Cottbus: Hansmann, Hölscher, Jentsch; LG Cottbus: Kapplinghaus, Tirpitz, Merz; RA: Sinapius; Polizei und Gäste: Gierschke, Hentschel, Lautner, Rähse

 

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